Freitag, 30. Dezember 2016

Kurzrezi: Elfenblüte 1 - Himmelblau von Julia K. Knoll

Wieder weniger romantisch, dafür mit mehr Fantasy-Elementen kommt der folgende Titel um die Ecke, bei dem ich lange hin und her gerissen war, ob ich ihn lesen soll. 












(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook

Seiten: 196

Preis: 2,99 €


 Seifenblasen:





Klappentext:


Gute Luft, einzigartige Wanderwege, himmlische Wälder… Auch wenn die siebzehnjährige Lillian einer schönen Landschaft durchaus etwas abgewinnen kann, kostet sie der Umzug von Hamburg aufs bayerische Land so einige Mühe. In ihrem neuen Wohnort kennt jeder jeden und sie niemanden. Nur eine Person scheint sich dort noch verlorener zu fühlen. Alahrian, der Junge mit den himmelblauen Augen und dem makellosen Aussehen. Dabei lebt er schon seit Jahrhunderten auf der Erde…


Meine Meinung:


Julia Knoll hat einen eher verspielten Schreibstil, der sich trotz vieler Details gut und flüssig lesen lässt. Das hat es mir sehr leicht gemacht in die Geschichte einzusteigen.

Mit Protagonistin Lillian bin ich dafür aber nicht richtig warm geworden. Ihre Haltung gegenüber dem Vater und der Stiefmutter ist mir zu "Anti", das kann ich nicht richtig nachvollziehen, vielleicht auch weil meine Pubertät zu lange her ist. Abgesehen davon ist sie eher ruhig und zurückhaltend.
Was ich daher auch gar nicht verstehen kann. ist ihre Freundschaft zu Anna-Maria, die sich gleich zu Beginn anbahnt.

Anna-Maria ist eine eher arrogante und unangenehme Person, ein Gegensatz zu Lillian und ich kann weder Anna-Marias Beweggründe verstehen, warum sie mit der doch eher unauffälligen neuen unbedingt Freundschaft schließen will, noch Lillians, die ja eigentlich eh kein Bock auf das "Kaff" hat und eben so überhaupt nichts mit der Bürgermeistertochter gemein hat.

Alahrian (was ein komplizierter Name) bleibt als männlicher Protagonist sehr blass. Obwohl immer wieder auch seine Sicht der Dinge zu lesen ist, bekomme ich auch  zu ihm keinen Draht, da fehlen einfach die Ecken und Kanten. Außerdem finde ich es unglaubwürdig, wie weltfremd er in vielen Dingen ist. Klar läuft bei den Elfen einiges anders. Aber er lebt schon so lange unter Menschen, da kann ich seine Unbeholfenheit und Naivität oft nicht verstehen.

Am sympathischsten war tatsächlich noch Alahrians Bruder Morgan, der war nicht ganz so seicht und blass.

Zur Story kann ich nicht viel sagen, da kaum etwas passiert. Es handelt sich hier um einen typischen Auftaktband, indem ein paar erste Fragen aufgeworfen werden und Geheimnisse auftauchen, die dann später irgendwann gelöst werden. Leider war mir beim Lesen schon bei vielen Punkten klar, in welche Richtung die Geschichte sich entwickelt. Da kam einfach keine Spannung auf bei mir.


Mein Fazit:


Leider konnte mich der Auftakt von Elfenblüte nicht dazu bewegen, die Reihe zu lesen. Insgesamt waren die 200 Seiten zwar zügig gelesen, aber vieles hat sich einfach zu sehr in die Länge gezogen, als dass es mich begeistern konnte.








Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Vielen Dank, für deinen Kommentar. Ich freu mich über jede Rückmeldung.