Samstag, 31. Dezember 2016

Kurzrezi: Winteraugen - North & Rae 1 von Rebecca Wild

Winteraugen ist noch so ein Buch, auf das ich durch eine Blogtour aufmerksam geworden bin. Und dem ich wirklich verfallen bin.












(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook

Seiten: 237

Preis: 3,99 €


Seifenblasen: 4,5/5






Klappentext:


**Zum Dahinschmelzen, selbst an eisigen Wintertagen**

Blumen aus Eis, Wasser, das in der Luft gefriert, und blattlose Bäume – viele Geschichten ranken sich um das ferne Winter, doch die 16-jährige Rae hat es noch nie zu Gesicht bekommen. Wo sie herkommt, sind die Wiesen immer grün, die Ernten immer reich und das Leben sorgenfrei. Erst als Juni, die Sommerprinzessin, spurlos verschwindet und der Verdacht auf ihren Zwillingsbruder Luca fällt, scheint die Kälte sich auch in ihr Leben zu schleichen. Um ihm zu helfen, begibt sich Rae auf die lange Reise in das Königreich von Frost und Kälte und trifft unterwegs auf North, den Jungen mit Augen so kalt wie der Winter selbst. North versteht zwischen den Jahreszeiten zu wandeln wie kein anderer, aber sein Vertrauen zu gewinnen, ist alles andere als einfach…


Meine Meinung:


Ich fand den Schreibstil wirklich von Anfang an großartig, so flüssig und lebendig. Rebecca Wild hat mich sofort in ihre Welt und ihrer Figuren hineinversetzt. Sie lässt die Beschreibungen der Figuren und der Umgebung gekonnt einfließen, sodass ich immer wieder deutliche Bilder vor meinem inneren Auge hatte, ohne dass es auch nur einmal langweilig geworden wäre.

Rae ist ein richtiger Wildfang und war mir als Protagonistin gleich sympathisch. Klar ist sie manchmal vielleicht ein wenig zu impulsiv, laut, zickig oder dickköpfig. Aber da ich den ein oder anderen ihrer Charakterzüge wohl auch besitze, konnte ich mich wunderbar in sie hineinversetzen. Auch wenn ich ihr manchmal gern gegen den Kopf gehauen hätte, wenn sie mal wieder drauf und dran war eine Dummheit zu begehen.

North ist da eher sehr viel ruhiger und überlegter, aber auch ihn mochte ich schnell, dazu trug mit Sicherheit auch bei, dass ein Teil der Geschichte auch aus seiner Perspektive geschildert ist und man so einen Einblick in seine Gedanken bekommt - die er im Gegensatz zu Rae in der Regel nicht laut äußert.
Ins Herz geschlossen habe ich aber auch Juni, selbst wenn sie ja wirklich nur eine Nebenrolle in der Geschichte einnimmt.

Die Welt, die Rebecca Wild konstruiert hat, gefällt mir unglaublich gut: Sommer und Winter als zwei Länder, die sich nicht unbedingt wohlgesinnt gegenüber stehen. Sommer immer warm und lebendig, Winter immer kalt, dafür mit Magiern, die offen praktizieren dürfen. Und zwischen den beiden ein Wald, Frühling & Herbst zugleich.
Passend dazu tragen die wichtigen Personen eines Landes/des Waldes die Namen von Monaten, die in die entsprechende Jahreszeit fallen. Mochte ich wirklich.

Die Story an sich hat ein sehr gutes Tempo. Es passiert nicht zu viel, aber trotzdem immer genug, damit es spannend bleibt und man bibbert, wie es denn nun am Ende kommt.

Das Ende fand ich insofern gut gewählt, als dass es ein paar wenige lose Enden gibt, die einen auf die Fortsetzung fiebern lassen, die Story an sich aber zunächst auch irgendwie abgeschlossen ist.


Mein Fazit:


Tolle Idee - toll umgesetzt. Was soll ich dazu noch mehr sagen? Ich habe den letzten Satz gelesen, direkt den Nachfolger gekauft und weiter gelesen. :D


1 Kommentar:

  1. Huhu,
    hach, ein tolles Buch. Die Idee und die Figuren fand ich wirklich super.
    Deine Rezension trifft es gut :)
    Lieben Gruß
    Anja

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