Samstag, 31. Dezember 2016

Rezi: Darian & Victoria: Schwarzer Rauch von Stefanie Hasse


Da mir "Luca &Allegra" so gut gefallen hat, ist "Darian & Victoria - Schwarzer Rauch" auf meinem SuB gleich ganz weit  nach oben gerutscht.
Nun also meine Meinung dazu














(c) Carlsen, www.carlsen.de

Kaufbar als eBook und Print
Seiten: 321

Preis: 3,99 €


Seifenblasen: 3,5/4






Klappentext:


Es vergeht keine Nacht, in der Victoria nicht von ihm träumt. Dem unbekannten Jungen, der ihr vertrauter erscheint als selbst der Mann, neben dem sie schläft. Doch erst in der Nacht des aufgehenden Blutmonds kehren die Erinnerungen an ihre Jugend schlagartig zurück. Daran, wie es begann …

Mit achtzehn Jahren denkt man eigentlich darüber nach, was und wer man werden will. Aber Victorias Schicksal wurde schon bei ihrer Geburt entschieden – und nun offenbart. Als Kind des Mondes, Teil eines alten Geschlechts, das schon Götter, Magier, Feen und Vampire hervorgebracht hat, erfährt sie, welche seltene Gabe sie trägt. Und trifft in ihrer Ausbildung auf den ungewöhnlichen Jungen, von dem sie einst träumen wird. Darian.


Meine Meinung:


Darian & Victoria ist die erste von Steffi Hasse veröffentlichte Trilogie. Im Stil merkt man in meinen Augen durchaus, dass zwischen "Darian & Victoria" und "Luca & Allegra" einige geschriebene Seiten liegen. Der Stil ist noch nicht ausgereift und konnte mich nicht richtig überzeugen. Aber nachdem ich mich nach den ersten Kapiteln dararn gewöhnt hatte, hätte das Buch gut und gerne in einem Rutsch durchlesen können.

Das lag vor alle, an der interessanten Welt die die Autorin hier wieder geschaffen hat. Da die Welt der Mondkinder auch für Victoria zunächst fremd ist, lernen wir sie gemeinsam mit ihr nach und nach kennen. Das hat mir gut gefallen, da man so nach und nach die Infos bekommt, die man braucht. Victoria ist nämlich eine kluge, neugierige Protagonistin, die auch Fragen stellt, wenn sie etwas nicht versteht, und die versucht, den Dingen auf den Grund zu gehen.

Was mich allerdings auch bei ihr wieder ein bisschen gestört hat ist diese Emotionslosigkeit. Sie nimmt es sehr gelassen auf, dass es neben der realen Welt noch eine magische gibt, und dass sie ab sofort ein Teil davon wird - zusammen mit ihrer besten Freundin.
Diese Konstellation bietet in meinen Augen so viel Potenzial, zumindest ein paar Emotionen zu transportieren oder einen Freundinnen-Hyterie-Anfall einzubauen, der dieser tiefgreifenden Änderung des bisherigen Lebens beider Mädchen gerecht würde. Das muss gar nicht seitenlanges gequatsche sein. Aber dass eben so gut wie nichts emotional zu passieren scheint ist irgendwie nicht authentisch.

Ebenso geht es mir mit der Beziehung zwischen Darian & Victoria - irgendwie konnte ich die Gefühle, die sich da entwickelt haben nicht nachvollziehen, da kam bei mir eigentlich kein Kribbeln und keine Romantik an. Mir haben bei beiden Figuren auch so ein bisschen die Ecken und Kanten gefehlt.

Auch insgesamt habe ich mich beim Lesen mehr wie ein Beobachter gefühlt und habe mir schwer damit getan, so richtig in die Geschichte einzutauchen. Da war ständig eine gewisse Distanz.

Wie schon angedeutet gefällt mir auch hier ganz besonders die Idee, die hinter der Geschichte steckt. Die Kinder des Mondes mit ihren unterschiedlichen Gaben, ihre Gegenspieler, die Pläne und Intrigen die damit einher gehen. Das hat die Geschichte für mich trotz allem spannend gemacht, auch wenn manches ein wenig vorhersehbar war und in Endeffekt zu glatt lief.

Das Tempo der Geschichte ist wieder ganz typisch für die Autorin. Nach einer kleinen Aufwärmphase zum Kennenlernen der Welt der Mondkinder zieht es immer mehr an, bis sich am Ende die Ereignisse überschlagen. Zwischendurch springt die Perspektive auch von einem Ort des Geschehens zu einem anderen, sodass eigentlich immer etwas passiert. Das hat mir gut gefallen und hat dazu geführt, dass ich das Buch nicht so recht aus der Hand legen konnte.


Mein Fazit:


Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefe, Ecken und Kanten für die Charaktere gewünscht, um eine Beziehung zu ihnen aufbauen zu können. Passend dazu hätten der Geschichte insgesamt ein paar mehr Emotionen gut getan. Trotzdem fand ich Darian & Victoria spannend und bin mal wieder faszineirt, von der Welt, die Stefanie Hasse geschaffen hat.



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